Dienstag, 07 September 2010      
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e-Petition: Für eine Entschädigung der von der Reichsbahn Deportierten
In einer gemeinsamen in Warschau unterzeichneten Erklärung appellieren 21 Opferorganisationen aus vier Ländern an die Deutsche Bahn AG, die letzten Überlebenden der NS-Massendeportationen endlich angemessen zu unterstützen. Denn bislang hat sich die Rechtsnachfolgerin der Deutschen Reichsbahn einer Entschädigung strikt verweigert.
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Tschechische Neonazipartei verboten
Die tschechische Neonazipartei „Dělnická Strana“ (DS) wurde am 17. Februar 2010 mit sofortiger Wirkung verboten. Das Oberste Verwaltungsgericht in Brno gab damit einer Klage der tschechischen Regierung statt, welche sich seit längerem um eine Auflösung der Gruppierung bemühte.
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SS-Aufmarsch in Riga und der Umgang der lettischen Gesellschaft mit der Geschichte
Mitte März war es wieder soweit: In Lettland marschierten ehemalige Angehörige der SS und ihre Sympathisanten auf.
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Filmstars Im Abseits, Die Realität Des Pornobusiness In Prag
Ein Dokumentationsfilm über die Welt der – in diesem Fall schwulen - Filmpornowelt in Prag – ist in der Edition Salzgeber erschienen, der ganz schön bittere Wahrheiten erzählt.
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Hanns-Martin Schleyer und die Villa Waigner - Über die Enteignung und Ermordung tschechischer Juden
Hanns Martin Schleyer wird in der bundesdeutschen Geschichte vor allem als Gefangener der Roten Armee Fraktion (RAF) gedacht. Als Arbeitgeberpräsident und Vorsitzender des Bundesverband der Deutschen Industrie hat er nach 1945 Karriere gemacht.
Dass er vor 1945 ein überzeugter Nazi und Mitglied der SS war, ist einem kleineren Teil der deutschen Öffentlichkeit durchaus bewusst gewesen. Dass er darüberhinaus auch als Besatzungsoffizier in Tschechien ganz persönlich von den Enteignungen und der Deportation der jüdischen Bevölkerung in die Vernichtungslager profitierte, enthüllt das neue Buch des Historikers Erich Später.
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Slowakei: Erfolg für die Gegner von Uranabbau
Am 10. März konnte die Umweltbewegung in der Slowakei einen Erfolg feiern:
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Mahnwache gegen den Aufmarsch von Faschisten in Budapest
Für den 6. März hatten Faschisten auf dem Heldenplatz in Budapest zu einem internationalen Aufmarsch zum »Tag der Ehre« zu Ehren der SS und der ungarischen Kollaborateure aufgerufen. Vor Gericht erstritten sie sich sogar eine Genehmigung für diesen Aufmarsch gegen ein Verbot, das die Stadt ausgesprochen hatte.
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Versuch einer Analyse völkischen Mainstreams in Ungarn
Eine vielleicht typische ungarische Situation: 300 Menschen in einem 150 Jahre alten Cafehaus in der Innenstadt von Budapest besprechen 150 verschiedene Themen, von denen sich einige um anstehende Wahlen drehen, einige um das stressige Alltagsleben und vielleicht auch ein oder zwei um die möglicherweise stattfindende größte Neonazi-Veranstaltung in Europa.
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Neugründung einer linksradikalen Partei in Russland
"Rot Front" heißt sie vorerst, die neue linke Partei in Russland. Letzte Woche gab es den Gründungskongress.
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Winterolympiade in den Subtropen? Sotschi 2014.
Vancouver ging gerade zu Ende - Sotschi kommt. 2014 sollen in der Stadt am Schwarzen Meer die Olympischen Winterspiele stattfinden. Es werden die ersten Winterspiele in den Subtropen. Eishockeyarenen und Eislaufbahnen werden direkt am Schwarzen Meer gebaut. Die anderen Wintersportarten finden im 60 km entfernten Krasnaja Poljana im Kaukasus statt. Schon heute weiss man, das diese Spiele mit 20 Milliarden Euro mindestens zehn mal so teuer werden, wie die Spiele in Vancouver. Durch die Olympiade gibt es riesige Umweltprobleme. Umweltschützer reden gar von einer Katastrophe.
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Einblicke in die russische Macht
Der russische Chef-Ideologe Wladislaw Surkow soll einen Roman über die Misere der russischen Gesellschaft geschrieben haben. Surkow gilt als der dritte Mann hinter Putin und Medwediew. Von ihm stammt der Begriff der "gelenkten Demokratie" und auf sein Konto geht die Gründung der Putinjugend "Naschi".
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"Speak Out Against Discrimination Campaign" in Budapest
Vom 23. bis 26. Februar 2010 fand in Budapest ein Workshop des Europarats über interkulturelle und antidiskriminatorische Ausbildung im Mediensektor statt.
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