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INTERAUDIO interkulturell | INTERAUDIO international

INTERAUDIO interkulturell
INTERAUDIO - ein Pool interkultureller und internationaler Projekte bei Radio Corax

Freies Radio kann Grenzen überschreiten. Ländergrenzen, Sprachgrenzen, soziale Grenzen, inhaltliche und formale Grenzen. Grenzen sind in einer beweglichen Geographie von Diskursen ein strukturierendes, aber auch ein einschränkendes Moment von Kommunikation. Inside und outside sind Ortsbestimmungen, die - wenn sie nicht dem freien diskursiven Spiel überlassen sind - Elemente der Herrschaft reproduzieren. Grenzen setzen im Sinne von Herrschaft und Macht meint die Reglementierung von Akteuren und Aktionen, die Inklusion und Exklusion, die Definition von Geltungsbereichen selbst- oder fremdernannter Autoritäten.
Hier findet das Projekt INTERAUDIO sein Wirkungsfeld: in der Organisation von Inter-Aktionen zwischen inside und outside, in der Ko-Produktion und der Förderung von ‚herrschaftsfreien Diskursen’ - immer vorausgesetzt, Radiokommunikation gelingt und wird zum Teil eines Gesprächs, das die inszenierte Mediensituation zwar einschließt, aber weit darüber hinausgeht.
INTERAUDIO I, III und IV zielen auf die selbstbestimmte und -organisierte Teilhabe von Migrantinnen und Migranten an einer medial vermittelten politischen Öffentlichkeit. Die Projekte zielen auf muttersprachliche bzw. mehrsprachige Sendungen im Freien Radio ebenso wie auf Modelle der Zusammenarbeit von MigrantInnen und Deutschen in deutschsprachigen Redaktionen. Grundsatz dabei ist die ‚gleiche Augenhöhe’ von Individuen unabhängig von Herkunft, Geschlecht oder sozialem Status. Im Rahmen der Projekte werden Veranstaltungen, Seminare und Tagungen organisiert und Rahmenbedingungen für interkulturelle Radioarbeit gesichert. Dabei sind ko-produzierende, koordinierte Projekte ebenso wichtig wie eine Sendung von der und für eine nichtdeutsche(n) community, die bewusst auf ‚Integration’ im Sinne der bloßen Anpassung an einen gesellschaftlichen und sprachlichen Mainstream verzichtet.






  

 
 

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