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Hoffnungslos – Abschiebung von Minderheiten in den Kosovo |
Mitte November tagen in Nürnberg die deutschen Innenminister. Großes, seit Jahren immer wieder vertagtes Thema ist ein Bleiberecht für Flüchtlinge, die seit langen Jahren hier leben und oft gut integriert sind. Besonders die Kinder und Jugendlichen, die häufig in Deutschland aufgewachsen sind, können kaum in das Herkunftsland ihrer Eltern zurück. Ein gutes, ein schlimmes Beispiel ist die Rückkehr von Minderheiten in den Kosovo. Diese noch immer nicht friedliche Provinz war die Heimat von vielen Roma und ähnlichen Minderheiten wie den Aschkali und Ägyptern. Während und nach dem Krieg mussten viele Tausend von ihnen fliehen, weil sie von der albanischen Mehrheitsbevölkerung der Zusammenarbeit mit den Serben bezichtigt wurden. Es gab Vertreibungen und Pogrome. Auch heute noch müssen Angehörige der Minderheiten mit Angriffen rechnen. Dennoch sollen sie nun zurück. Nur wenige bekamen in Deutschland Asyl, die meisten sind von Abschiebung bedroht. Eva Weber von der Forschungsgesellschaft Flucht und Migration war vor vierzehn Tagen im Kosovo und hat abgeschobene Aschkali-Familien besucht. Stephan Dünnwald fragte sie nach ihren Eindrücken. Prod.: 14.11.2006 (Beitrag von Radio LORA, München) Länge: 15:02 Stream Download
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