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Zwangsverseucht zwischen Müllkippen und Kläranlage... Roma in Zentralrumänien
Roma werden drangsaliert – in ganz Europa ist das bedauerlicherweise ein - Normalzustand.
Auch und gerade in Südosteuropa, namentlich in Rumänien, wo Menschenrechte auch für andere Minderheiten, zum Beispiel Lesben und Schwule, ein Fremdwort sind, wo es nach dem Sturz des Diktators Ceaucescu eine regelrechte Pogromstimmung gegenüber nationalen Minderheiten gab und das Umlenken des Hasses einer verarmten Bevölkerung auf die Minderheiten traurige Tradition ist.
Ein besonders bitteres Beispiel für die Situation der Roma dort findet sich in einer zentralrumänischen Stadt mit ziemlich unaussprechlichem Namen, wo über 100 von ihnen seit 5 Jahren zwischen Müllkippe und Kläranlage in überfüllten Metallcontainern auf vergiftetem Boden leben. Zwangsweise isoliert, während wegen der Verseuchung die anderen Stadtanwohner gewarnt werden, dieses Areal auch nur zu betreten.
Näheres dieser bitteren Geschichte erfuhren die Kollegen von Radio Lora München von der Sprecherin der Rumänien-Koordinationsgruppe bei der deutschen Sektion von Amnesty International, Gisela Langhoff.

Prod.:       29.01.2010
Länge:      7:28

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