In der Sendung mit dem wird die Geschichte erzählt wie sich die Tanzmusik der osteuropäischen Juden nach der Einwanderung in die USA gewandelt hat. „Vom Freylekh zum Burlgar“
Im Namen „freylekhs" steckt sichtbar das deutsche Wort „fröhlich", welches auch dem Charakter des Tanzes entspricht. Freylekhs und sher, sher ein weiterer Tanzmusikstil, waren die am meisten verbreiteten Tänze unter den jüdischen Volkstänzen. Sie gehören beide zum jüdischen Repertoire der Klezmermusiker, d.h. sie wurden von Juden als jüdisch angesehen und nicht mit der nichtjüdischen Bevölkerung geteilt.
Der „bulgar“, ein Verwandter des freylekhs, entwickelte sich vom bulgareasca der moldawischen lautari (Romamusiker) über den bulgarish der moldawischen und ukrainischen klezmorim zum bulgar in den USA, wo er zum meistgespielten Klezmerstück und so bekannt wurde, dass er sogar die Klezmermusik schlechthin verkörperte. (die Texte zu Freylekhs und Bulgar sind der Magisterarbeit von Juliane Lensch „Die ostjüdischen Klezmermusiker – Ihre soziale Lage und ihre Musik“ entnommen).
Prod.: 08.12.2009 Länge: 56:27
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